Conceptualizing the New Commons

Conceptualizing the New Commons

Internationaler Workshop verbindet den freien Zugang zu Wissen mit Zukunftsfragen der Landwirtschaft

Vom 06. bis 08. Juni 2018 trafen sich 30 Wissenschaftler aus über zehn verschiedenen Ländern in Oldenburg, um den zukunftsfähigen und praktikablen Umgang mit neuen Gemeingütern zu diskutieren.

In vier Teilveranstaltungen des Workshops „Conceptualizing the New Commons – The Examples of Knowledge Commons & Seed and Variety Commons“ debattierten die Teilnehmer über die Herausforderungen, die der Schaffung und Handhabung von neuen Gemeingütern gegenüberstehen. Diese entstehen durch soziale, politische und ökonomische Prozesse und für deren Management gilt es einen Weg durch die komplexen Regeln und Gesetze zu finden, die die entsprechenden Handlungsfelder (z.B. Saatgut und Pflanzensorten; Wissen) bestimmen und lokale Strukturen aufzubauen.

Ein Highlight des Workshops war zweifellos der öffentliche Keynote-Vortrag von Jack Kloppenburg, Professor an der Universität Wisconsin und Mitgründer der Open Source Seed Initiative zum Thema Enacting the New Commons. Dieser fand direkt am ersten Workshop-Tag im besonders schönen Ambiente des Lesepavillons im Oldenburger Schlossgarten statt. Im Anschluss waren die Teilnehmer eingeladen, sich bei einem gemeinsamen Abendessen im nahegelegenen Ratskeller besser kennenzulernen, wobei auch hier fleißig inhaltliche Themen des Workshops diskutiert wurden. Der nächste Höhepunkt fand gleich am darauffolgenden Morgen statt: Der Keynote-Vortrag von Brett Frischmann, Professor an der Charles Widger School of Law der Villanova Universität zum Thema Governance of Knowledge Commons – Conceptualization and Remaining Challenges. Der zweite Workshop-Tag fand seinen Ausklang mit einer abendlichen Stadtführung im und um das Stadtzentrum Oldenburgs. Auch Tag drei begann mit einem äußerst interessanten Vortrag von Keynote-Sprecherin Silke Helfrich – Autorin und Wissenschaftlerin am Commons Institut. Sie sprach über alternative Sichtweisen und Auffassungen hinsichtlich Gemeingüter mit dem Titel Beyond the Familiar Categories for Understanding Commons. In einer letzten gemeinsamen Abschlussrunde wurde den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, Feedback zu geben und über den Workshop zu reflektieren.

Während der drei Workshop-Tage haben sich einige Wissenschaftler zusammengetan, um ein Joint Paper zu verfassen. Dieses stellt ein sehr gutes Werkzeug dar, um die Ergebnisse des Workshops wissenschaftlich festzuhalten.

Schlussendlich hat die Kooperation zwischen der International Association for the Study of the Commons (IASC) und der Nachwuchsforschergruppe des Projekts RightSeeds, um diesen Workshop zu ermöglichen, zu äußerst zufriedenstellenden Ergebnissen und zahlreichem positiven Feedback durch die Teilnehmer geführt.

Jack Kloppenburg - Keynote: Enacting the New Commons - the Global Progress, Promise and Possibilities of Open Source Seed

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